ES GRÜNT SO GRÜN…DIE NEUEN TRENDIGEN ZIMMERPFLANZEN

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ES GRÜNT SO GRÜN…DIE NEUEN TRENDIGEN ZIMMERPFLANZEN

Früher spießig und in die Jahre gekommene Staubfänger, erleben Grünpflanzen im Raum ein fulminantes Comeback. Ob in stylischen Cafés, Restaurants, Hotels, Läden - überall grünt es.

Die Zimmerpflanzen sehen nicht nur gut aus, sie schaffen ein Wohlbefinden, geben Sauerstoff und filtern die Schadstoffe aus der Luft. Verständlich, dass der Trend auch im Privatbereich immer mehr Liebhaber findet.

Falls auch Sie sich für einen oder mehrere grüne Mitbewohner entscheiden, hier meine Tipps wo Sie sich im Netz informieren können und Ihre passende Pflanze finden:

www.thebotanicalroom.com

www.bosque.berlin

www.pasiora.com

www.greennote-plants.com

Die folgenden Buchlektüren zu dem Thema finde ich ebenfalls hilfreich, um sich inspirieren zu lassen:

Meine neuste Entdeckung in der Pflanzenwelt kommt aus den Niederlanden: Air Plants von Carolijn Slottje.

Die Luftpflanzen werden von der Designerin in feine Drahtgeflechte verwoben. Sie wirken wie zauberhafte Installationen im Raum. Einfach schön!

Sie sind in folgendem Onlineshop erhältlich: https://www.carolijnslottje.nl.

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Gerne bin ich Ihnen behilflich den neuen Trend auch in Ihre Räumlichkeiten einzubinden. Mit den stylischen Grünpflanzen lassen sich tolle lebendige Eyecatcher einplanen. Sprechen Sie mich an.

JAHRESWECHSEL - ZEIT FÜR STILLE UND INSPIRATION

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Wenn jetzt, nach Ende der hektischen Vorweihnachtszeit, endlich Stille einkehrt, ist dies ein guter Moment, um sich einzufühlen – auch in die eigenen Räumlichkeiten. Spürt einmal nach, ob Euer Zuhause für Euch stimmig ist, ob es sich rundum gut anfühlt.

Nehmt Euch Zeit für jeden Raum und findet heraus, wie wohl Ihr Euch in ihm fühlt. Ist es angenehm, sich dort aufzuhalten oder hakt es an der ein oder anderen Stelle? Was würdet Ihr verändern wollen? Wie könnte der optimale Zustand für Euch aussehen?

Manchmal braucht es nur eine neue Farbe oder Tapete, damit ein Raum harmonischer und frischer wirkt. Oder gut ausgewählte Zutaten wie Kissen, die die Farben des Raumes vereinen, oder andere Accessoires, die Euer Zuhause individueller und atmosphärischer wirken lassen. Nicht zu vergessen: Kunst. Sie erfreut das Herz, bringt sehr viel Persönlichkeit in unsere Räume und sollte eigentlich in keinem Haushalt fehlen. Schon mit kleinem Budget lassen sich einzigartige, individuelle Stücke bei jungen oder noch nicht so bekannten Künstlern finden. 

Manchmal braucht es zum Wohlfühlen allerdings auch ein wenig mehr. 

Ich merke das momentan besonders bei Bädern, die in vielen Haushalten in die Jahre gekommen sind. Nach den Wohnküchen kommen jetzt die Wohlfühlbäder. Früher war ein Bad rein auf seine Funktion ausgerichtet, längeres Verweilen war nicht vorgesehen. Licht, Fliesenstrukturen und Materialien sollten in erster Linie der Hygiene dienen, nicht dem persönlichen Wohlbefinden. Das ist zum Glück heute anders. Es geht um Harmonie und angenehme Atmosphäre. Fliesen aus weichem Feinsteinzeug in gedämpften Naturfarben halten Einzug, gepaart mit schönen Lichtquellen, die sowohl stimmungsvolle als auch helle Ausleuchtung erlauben. Alles in allem Balsam für die Seele.

So sehen einige von mir umgestaltete Bäder heute aus.

Ich freue mich, wenn ich Euch inspirieren konnte und vielleicht sogar den Wunsch geweckt habe, Eure Wohnungen oder Häuser zu echten Wohlfühlorten umzugestalten.

Gerne bin ich dabei behilflich, Eure Vorstellungen, Überlegungen und Wünsche zum Thema Wohnen zu sortieren und sie gestalterisch Form annehmen zu lassen. Dazu gibt es meine Neujahrsberatung mit individueller Analyse, direkten Verbesserungsvorschlägen und konkreten Tipps für Möbel und Dekoration. Rund 2 Stunden intensive Beratung kosten € 180,–.

Ich wünsche Euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in ein neues Jahr mit vielen schönen Veränderungen. Lasst es Euch gut gehen!

BITTE VORMERKEN: KUNST UND MEHR AM 17. UND 18.NOVEMBER IN DER ALTEN LIESENGANG FABRIK IN DÜSSSELDORF - UNTERBILK.

Eine schöne Tradition sind alle Jahre wieder die offenen Ateliers in der Liesegang Fabrik. Die alte Fabrik, in der früher Diaprojektoren und Lichtvorführgeräte produziert wurden, ist heute Wirkungsstätte für Kunst und Mode. In dem verwinkelten Gebäude haben sich in den letzten Jahren viele Künstler, Designer und auch Geschäfte angesiedelt.

Drei Künstlern, die ich besonders schätze, gebe ich hier den Raum für eine kurze Vorstellung ihrer Art zu arbeiten:

HILLI HASSEMER:

Netzbautrieb

40 X 50 CM

40 X 50 CM

140 X 200 cm

140 X 200 cm

140 X 200 cm

140 X 200 cm

140 x 200 cm

140 x 200 cm

160 x 200 cm

160 x 200 cm

Ein formales Charakteristikum meiner Bilder sind geflossene Farblinien. Farbtropfen, die durch die Schwerkraft und meine eigene Bewegung gelenkt, ihren Weg nehmen.

Übereinander gelagert, bilden sie sich in ihrer Idee am menschlichen Dasein, seinen Phänomenen und an der Natur.

Ich wähle eine abstrakte Ebene, die sich der Abbildungswelt entzieht und doch deren Aspekte in meiner eigenen Bildsprache visualisiert.

Alles ist mit allem verbunden.

www.hillihassemer.de

SUSANNE GÜNTHER:

MC1R - rothaarig

Fotografisch arbeite ich gerne in Serien.

Von 2015 - 2017 habe ich Rothaarige fotografiert. Ich hatte alle Bekannte und Freunde gefragt, nach Rothaarigen Ausschau zu halten. Herrlich – so ergab sich, dass weder die Rothaarigen noch ich wussten, mit wem man zusammenkommt. Das hat dem Shooting eine geheimnisvolle und schöne Spannung gegeben – und wunderbare Fotos entstehen lassen.

Im Moment suche ich Japaner!

Vogelserie

Anfang 2016 habe ich mit der Serie der kleinen Vögelchen (18 x 24 cm, auf Leinwand, auf Sperrholz) begonnen.

Mir ging es dabei nicht um ornithologische Genauigkeit, vielmehr arbeitete ich an einem ganz eigenen Ausdruck im Blick. So gab es zornige, überhebliche, sanftmütige, doofe, dicke, verrenkte Vögel. Das hat riesig Spaß gemacht. Ende 2016 hat mich Farrow & Ball, der britische Farbenladen auf der Hohe Straße, zu einer Ausstellung eingeladen. Das brachte mich auf die Idee, die Vögel auch mit deren Farben zu malen. Ein Glückstreffer! Auf allen Farben von Farrow & Ball sehen die Vögel fantastisch aus – die Serie wird fortgesetzt.

www.susanneguenther.de

PETER RIPKA:

Meine Arbeit als Bildhauer

Der Antrieb meiner künstlerischen Arbeit wächst aus dem Bedürfnis, mich zeichnerisch

und plastisch auszudrücken. Der menschlichen Figur gilt dabei mein

besonderes Interesse – sie ist Leidenschaft und Herausforderung zugleich.

Es sind Gesten und Situationen, Gesichter und Momente, die mich motivieren

sie festzuhalten. Schnell und spontan, reduziert oder das Detail suchend. Dabei

bevorzuge ich den Wechsel zwischen Zeichnung und plastischer Arbeit. Neben

dem Bleistift und dem Aquarell sind Holz und Ton die Materialien meiner Wahl.

Die Materialbreite und deren spezielle Eigenschaften bieten den Raum für

Skizzen, Porträts oder Wiedergaben meiner Beobachtungen aus dem Alltag.

Darüber hinaus fertige ich Auftragsarbeiten in Holz, Keramik oder anderen

Materialien. Dazu biete ich Workshops an, in denen die Teilnehmer mit Ton oder

Holz arbeiten können.

Je nach Material und Aufgabe arbeite ich auf dem Lieseganggelände in der

Volmerswerther Straße oder auf dem Böhler Areal in Heerdt.

Beide Ateliers bieten ideale Voraussetzungen für die Arbeit allein oder auch mit

Gästen.

Eine spannende Erweiterung meiner Arbeit als Bildhauer ist die Teilnahme an

Bildhauer-Symposien. Hier kommen Bildhauer aus aller Welt zusammen und

arbeiten vor Ort. Es sind Projekte, die vorher eingereicht werden und auf Grund

derer man eingeladen wird. Diese Arbeitstreffen bieten eine kreative Abwechslung

zum Arbeitsalltag hier in Düsseldorf.

www.peterripka.de

"WENN EIN RAUM GEFÄLLT, DANN SPÜRT MAN DAS, MAN DENKT ES NICHT." Peter Zumthor, Schweizer Architekt

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Mit diesem Satz spricht mir der Schweizer Architekt Peter Zumthor, dem wir unter anderem das grandiose Kunstmuseum Kolumba in Köln zu verdanken haben, sozusagen aus der Seele. Daher möchte ich seine Aussage unbedingt an den Anfang meines Wohnblogs stellen.

 

Sein beeindruckendes Bauwerk für das Kölner Erzbistum, das Zumthor genau an der Stelle errichtete, an der die im Krieg zerstörte Kirche St. Kolumba stand, ist ein wahrer Kraftort. Die einzelnen Räume strahlen große Ruhe und puristische Klarheit aus und vermitteln gleichzeitig Wohlempfinden. Ich kann den Besuch dieses einzigartigen Museums nur jedem empfehlen.

Um für Euch selber Kraftorte bzw. Wohlfühlräume zu schaffen, empfiehlt sich vorab eine kleine Selbstanalyse. Sie hilft dabei, sich der eigenen Wohnwünsche und -bedürfnisse bewusst zu werden. Ich möchte Euch hierzu ein Buch ans Herz legen:

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Die Autorin und Wohnpsychologin Barbara Perfahl erklärt, wie es gelingen kann, ein Lebensumfeld zu schaffen, in dem man mit sich im Einklang ist. 

 

Wir alle haben in Räumen unterschiedliche Empfindungen, fühlen uns in einer bestimmten Umgebung mehr oder weniger wohl. Diese Gefühle haben natürlich starken Einfluss auf unsere Aktivitäten und letztlich auch unsere Gesundheit. Idealerweise leben und arbeiten wir also in einer Atmosphäre, die genau unseren individuellen Bedürfnissen entspricht. Aber welche genau sind das, in welchen Räumen fühle ich mich gut, was brauche ich, um entspannt oder konzentriert sein zu können? Barbara Perfahl hilft dabei, diesen Fragen auf den Grund zu gehen, sich in punkto Raumgestaltung quasi selber auf den Zahn zu fühlen. 

 

Das Nachdenken über sich selbst und die eigenen Bedürfnisse macht nicht nur Spaß, es ist auch sehr wertvoll und kostet zunächst kein Geld. Auch sind hinterher häufig gar keine teuren Investitionen nötig, um ein gutes Raumklima zu erzeugen. Vielfach reichen schon kleine Veränderungen. Man muss nur wissen, welche. Dabei helfen Euch das Buch von Frau Perfahl und natürlich ich selber sehr gerne weiter. Damit Ihr später spüren könnt: Ja, zuhause ist es wirklich am schönsten.

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Brandaktuell und voll im Trend: Die neue Potteria der Neusser Künstlerin Babette Lutz-Lorenz.

Foto von Elena Hill

Foto von Elena Hill

Gerne habe ich die Anfrage angenommen, bei der Gestaltung einer Werkstatt für Keramikmalerei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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Der helle Ausstellungsraum, Teil des Ateliers der Künstlerin, war wie geschaffen für die Realisierung des neuen Konzepts. Es galt den Raum zu verwandeln, in den Menschen jeden Alters gerne kommen, um sich dem kreativen Prozess des Bemalens von Keramik voll und ganz hinzugeben.

So wurden unter dem großen Deckenoberlicht 24 weiße, neutral wirkende Arbeitsplätze gruppiert, in deren Zentrum eine runde, für jeden gut zugängliche Farbbar platziert werden konnte. Alle übrigen Details wie die Lagerregale für die Rohlinge, Sideboards und Ablagen für Ansichtsexemplare bilden eine einheitliche Rückwand. Großformatige Bilder der Künstlerin an den beiden freien Wänden setzen im Dialog mit der zurückhaltenden weißen Möblierung frische, inspirierende Akzente.

Einen schönen Kontrast liefern einige Accessoires in Schwarz, einer Farbe, die sich ebenfalls in den Kunstwerken wiederfinden lässt.

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Entstanden ist eine lichtdurchflutete Werkstatt, die durch ihre neutral helle Gestaltung zu eigener Kreativität einlädt. Natürlich habe ich auch selber das Bemalen von Keramik ausprobiert und bin begeistert, wie viel Spaß es macht und wie entspannend es sein kann. Meine neuen gelben Becher gefallen mir auf jeden Fall richtig gut. Ich überlege noch, ob ich sie wirklich verschenken oder doch lieber behalten werde.  

Zur Potteria: keramikbemalen-neuss.de